Ablauf einer Psychotherapie

Nach einer Terminabsprache und einem anschließenen,unverbindlichen Kennenlernen in meiner Praxis,

erfolgt im Vorfeld einer Psychotherapie das Erstgespräch: 

In einer vertrauensvollen und geschützten Gesprächsatmosphäre bietet sich der Klientin / dem Klienten die Gelegenheit, frei über ihre/seine Beschwerden, Sorgen und Ängste zu berichten.  

Im Anschluss werden

- ein psychopathologischer Befund

- eine Anamnese 

  (aktuelle und frühere körperliche

  und seelische Erkrankungen)

- eine Familienanamnese

  und persönliche und biographische Daten

  erstellt und erfasst.


Therapie:

Die anschließenden Therapiesitzungen finden wöchentlich oder 14-tägig in terminlicher Absprache statt, mit einer Dauer pro Sitzung von ca. 60 Minuten.



Ambulante Hospizbegleitung

Würdevoll gelebte Tage 


Den ersten Kontakt zur ambulanten Hospizbegleitung bekam ich im Jahr 2012 durch die Krebserkrankung meiner Mutter - ihre letzten verbliebenen Tage verbrachte sie auf der Palliativ-Station eines Delmenhorster Krankenhauses.

Auf dieser Station gab es eine "gute Seele", die sich ehrenamtlich für die Sterbenden und ihre Angehörigen engagierte - mitfühlend und stützend brachte sie ein kleines Stück Normalität in den dunklen Strudel aus Traurigkeit und Abschied.


Das, was meinen Angehörigen und mir in dieser Zeit so großzügig geschenkt wurde, möchte ich nun an andere Menschen in ähnlicher Situation weitergeben.

Darum habe ich 2014 meine Ausbildung zur ambulanten Hospiz-Begleitung im Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz abgeschlossen und im Anschluss eine Familie begleitet.

Heute konzentriere ich mich auf die Sterbebegleitung erwachsener Menschen.


Beratung & Seelsorge

Wenn Schmerz, Trauer und/oder Wut 

überwätligend sind. 



Seelsorge bedeutet, 

gut für die eigene Seele zu sorgen.


Mit:


Selbstfürsorge 


Aufmerksamkeit


Achtsamkeit 



Hier finden sie ein offenes Ohr

und

vorurteilsfreie Wertschätzung

in einer

vertrauensvollen

und geschützten

Gesprächsatmosphäre.




Therapieformen

Interpersonelle Therapie 

Die IPT bietet Ähnlichkeiten mit dem problemlösungsbezogenen Vorgehen der Verhaltenstherapie und setzt den Schwerpunkt auf zwischenmenschliche Beziehungen.

Sie ist insbesondere auf Klienten zugeschnitten, deren Depression im Kontext zwischenmenschlicher oder psychosozialer Belastung entstanden ist.

Die therapeutische Arbeit setzt aus diesem Grund bei den aktuellen Lebensbezügen der betroffenen Person an, 

z.B. Partnerschaftskonflikte, Rollenveränderung durch Mutterschaft, Pflege eines Angehörigen oder auch Verlusterfahrungen durch Trennung und Tod.

Neben der emotionalen Bearbeitung der interpersonellen Probleme soll der Klientin / dem Klienten geholfen werden, die nötigen sozialen Fertigkeiten zur Bewältigung der Schwierigkeiten zu entwickeln, während gleichzeitig gezielt an der Reduzierung der depressiven Symptomatik gearbeitet wird.

Die IPT ist außerdem geeignet für Menschen mit Ängsten, Überlastungen und Verlusterlebnissen.


Behandlungsablauf:


1. Initialphase (1. - 3. Sitzung)

Beziehungsanalyse und Erarbeiten von Therapiezielen

2. Mittlere Phase (4. - 13. Sitzung)

Bearbeitung des Fokus, Anpassung an eine 

neue soziale Rolle oder Klärung und  Bewältigung von zwischenmenschlichen  Konflikten, Aufbau von neuen Beziehungen

3. Beendigungsphase (14. - 16. Sitzung)

Zusammenfassung des in der Therapie Erlernten und Ausblick auf die Zukunft.

Klientenzentriete Gesprächsführung

Bei der Gesprächsführung nach Carl Rogers handelt es sich um einen humanistischen Ansatz mit dem Fokus im Hier & Jetzt.


Ein Einflussfaktor auf die psychologische Sichtweise Rogers entstammt den Gedanken des Philosophen Sören Kirkegaard.


Ich verwende diese Art der Kommunikation im Bereich der ambulanten Hospizbegleitung.



Sensibel werden 

für die bestimmte Situation der Klienten,

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zuhörend,

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die Klientin/den Klienten deutlich wahrzunehmen,

mitfühlend zu sein,

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zu verstehen,

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und aus diesem Verstehen heraus 

geeignete Hilfe und Unterstützung

für sie zu finden,

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mitzugehen, 

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zu halten.

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